Gemeinsam helfen

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19.04.2021     In der letzten Woche stand Uwe Browatzki, Streetworker und Caritas Mitarbeiter, oberhalb des Fritz Kühn Platzes vor einer Gulaschkanone und schwang die Suppenkelle.

Bei frostigen Temperaturen wurden 100 Portionen mit warmer Erbsensuppe angeboten. Zahlreiche Männer und Frauen nahmen das Angebot einer warmen Mahlzeit gerne an, nachdem Pastor Frederick Kernbach ein Tischgebet gesprochen hatte.

 „Wir haben zu Beginn der Pandemie nicht damit gerechnet, so viele Menschen versorgen zu müssen.“  sagt Sozialarbeiter Uwe Browatzki. „Seit Ausbruch der Pandemie versorgen wir täglich 60 bis 80 Personen mit Lebensmitteln.“

Bereits einige Male war an den Stufen der Treppe zum Fritz Kühn Platz eine Suppenküche mit Hilfe von Spendern aufgebaut worden.

Dieses Mal hatte die Gemeindecaritas – St. Aloysius, Heiligste Dreifaltigkeit, Heilig Geist, St. Hedwig- und die Vincenz Konferenz das Mittagessen finanziert und die Essenseinladung damit möglich gemacht.

Marion Wensing, die Vorsitzende der Gemeindecaritas, und ihre Mitstreiter*innen hoffen, dass Hilfsaktionen dieser Art auch in Zukunft durchgeführt werden können. Sie kündigte weitere Hilfen für Menschen in Iserlohn an, die durch die Pandemie besonders hart getroffen sind.

 

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Vinzenzkonferenz
Vinzenzkonferenz St. Aloysius / Heiligste Dreifaltigkeit 

 

 

Vinzenz von Paul
Von Anfang an bemühte man sich darum, den Menschen in Not nicht zu einem „Fall“ werden zu lassen, sondern die brüderliche Nähe zu ihm zu suchen. In der heutigen Form gehen die Vinzenz-Konferenzen auf eine Gründung des damaligen Studenten und späteren Professors an der Sorbonne, Antoine-Frédéric Ozanam (1813 bis 1853) im Jahre 1833 zurück. Er und seine Freunde waren des Redens und Diskutierens in den geistigen und sozialen Auseinandersetzungen ihrer Zeit überdrüssig geworden und bemühten sich, ihren Glauben durch Werke der Liebe zu bezeugen. 

Im Laufe der Zeit ist zu den Hilfebemühungen die Mitarbeit an der Überwindung sozialer Ungerechtigkeiten hinzugekommen. Das zeigt sich in der Mitarbeit der Gemeinschaften in internationalen Organisationen und in der Übernahme von Patenschaften für Länder der Dritten Welt.

1849 wurde die erste Vinzenz-Konferenz im Erzbistum Paderborn gegründet.

Die Konferenz St. Aloysius wurde 1852, die Konferenz Hlst. Dreifaltigkeit wurde 1959 gegründet.
Zum 1. Januar 2015 haben beide Konferenzen zur Konferenz: St. Aloysius / Hlst. Dreifaltigkeit füsioniert.

Ziel und Aufgaben

Um Menschen in ihren Not- und Lebenslagen zu helfen, stellen die ehrenamtlichen Mitarbeiter einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung. Sie arbeiten unter dem Motto:

Freude schenken, Freude erfahren!

Die Vinzenz-Konferenzen helfen in nächster Nähe, z. B. dem Nachbar, dem Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderten, der Hilfe beim Einkaufen benötigt oder alleine keine Ausflüge mehr unternehmen kann kinderreichen Familien, Aussiedlerfamilien, denen es an vielem mangelt und deren Kinder Hausaufgabenhilfe benötigen, Bewohnern von Altenheimen, die keine Verwandten mehr haben und sich über regelmäßige Besuche und Gespräche freuen, Flüchtlingen, die heimatlos geworden sind, Obdachlosen und Suchtkranken, die nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überstehen sollen, Strafgefangenen und -entlassenen, die hoffen, in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen, Einsamen, Hoffnungslosen und Trauernden. 

Dies sind nur einige Beispiele für Situationen, in denen die Vinzenz-Konferenzen Menschen begleiten und unterstützen. Helfen Sie mit in der

Vinzenz-Konferenz
St. Aloysius / Hlst. Dreifaltigkeit
Hohler Weg 44
58636 Iserlohn

Telefon: 02371 – 2194420

Vorsitzender: Manfred Schulte
email: mas-iserlohn@t-online.de