Umweltbildung

12.05.2019 – - mit und von dem Wald lernen -- Im Rahmen ihrer Familienarbeit griff die Kolpingsfamilie Iserlohn dieses Thema auf und vereinbarte mit der Waldschule Märkischer Kreis eine zweistündige Wanderung mit Führung durch den Wald, die besonders für Kinder geeignet sein sollte.

Erfreulicherweise kamen am Samstag Morgen trotz des eher durchwachsenen Wetters genügend interessierte Familien mit Kindern, um mit dem stellvertretenden Leiter Herrn Fortströer den Wald hinter der Waldschule zu erkunden.

Was muss man tun, wenn plötzlich ein Wildschwein erscheint? Starr wie ein Baum stehen bleiben, weil Wildschweine schlecht sehen! Mit dem Kommando „Wildschwein“ wurde dieses zur Freude der Kinder geprobt. Aber die Wildschweine mussten die Gruppe schon gehört haben, denn kein einziges zeigte sich.

Auf diese lockere Art und Weise vermittelte Herr Fortströer den Kindern und auch den Erwachsenen verständlich nicht nur Verhaltensregeln im Wald sondern auch Zusammenhänge im Ökosystem Wald.
Das Vorwissen der Kinder und ihre Begeisterung, einen Einblick in die Geheimnisse von Mutter Natur zu bekommen, erstaunten die Erwachsenen.

Aber auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.
Kann man ein Ei vom Humpfert Turm werfen, ohne dass es auf dem Boden zerbricht? Die Familien entwickelten gemeinsam kreative Fähigkeiten, um das Objekt mit herum liegenden Blättern und Ästen einzuwickeln. Und einige Kinder schafften es wirklich.

Nach so viel Bewegung und kreativem Lernen gab es am Lagerfeuer Stockbrot und Folienkartoffeln zum Grillen und Getränke. Die Erwachsenen kamen miteinander ins Gespräch, und die Kinder konnten sich auf dem großen Gelände austoben. Genauso hatten sich die Organisatoren der Kolpingsfamilie das gewünscht. Sie bedankten sich bei der Waldschule mit einer Spende.

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