Verpflichtende Erfassung aller Teilnehmenden an Gottesdiensten

28.05.2020 – Zusätzlich zu den bisherigen Bestimmungen (Abstandsregeln etc.) sind ab dem kommenden Samstag vor Pfingsten (30. Mai 2020) alle während eines Gottesdienstes anwesenden Personen zwingend mit deren Einverständnis schriftlich zu erfassen.

Sehr kurzfristig ab dem 30. Mai 2020 schreibt die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der ab dem 30. Mai 2020 gültigen Fassung) auch für gottesdienstliche Versammlungen verpflichtend (!) die Erfassung aller Teilnehmenden zur Sicherung der Rückverfolgbarkeit im Fall von Infektionen vor (vgl. § 3 i.V.m. § 2a Abs. 1 CoronaSchVO NW).
Das bedeutet, dass die Besucher des jeweiligen Gottesdienstes, bevor sie den Kirchenraum betreten, sich mit Vor-, Zuname, Adresse und Telefonnummer auf einem Meldezettel registrieren.
Die Daten / Meldezettel werden zunächst in einer geschlossenen Box und nach dem Gottesdienst in der Sakristei vor dem Zugriff Unbefugter gesichert. Sie müssen für einen Zeitraum von 4 Wochen aufbewahrt werden. Danach sind sie vollständig zu vernichten.
Wer die Angaben verweigert, kann nicht an einem Gottesdienst teilnehmen.
Eine Datenangabe durch Beleg (Ausweis) ist nicht notwendig.
Die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes müssen gewährleistet sein.

Für einen beabsichtigten nächsten Gottesdienstbesuch in der entsprechenden Kirche wird empfohlen, einen im Voraus ausgefüllten Zettel mit den oben genannten Angaben zum Gottesdienst mitzubringen.
Diese Neuregelung gilt nicht für Freiluftgottesdienste.

hier geht’s zum Schreiben des Erzbischöflichen Generalvikariat

“hier kann ein Meldezettel ausgedruckt werden”

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