Der für den 6. Juni 2020 geplante Waldgottesdienst wird zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus abgesagt

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Gottesdienste mit Öffentlichkeit ab dem 5. Mai 2020

Ab dem 1. Mai können im NRW-Teil des Erzbistums Paderborn wieder Gottesdienste mit Öffentlichkeit gefeiert werden. Die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür wurden am 23. April vom Erzbischöflichen Generalvikariat an die Pastoralen Räume versandt.
Nach wie vor gilt es zu verhindern, dass eine Übertagung des Virus über die Atemluft übertragen wird.
So werden die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, die es ermöglichen, dass ab Montag, dem 4. Mai 2020 im Pastoralverbund Iserlohn wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden können.

hier geht es zu den Schutzmaßnahmen die eine Teilnahme von 30 Gottesdienstbesuchern in unserer Kirche zulassen.

Zur Umsetzung der Rahmenbedingungen finden sie hier noch eine Skizze, die einerseits die zugelassenen Plätze in den Kirche und andererseits den Weg zur Kommunionspende aufzeigt, um die gebotene Abstandsregel beachten zu können. 

 

Bitte beachten Sie weiterhin die Schutzmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus!

Corona _Abstand Halten

 

 


 

Eine Messe, die drei Tage umfasst  -  irgendwie anders

besonders in diesem Jahr

Agathe Lukassek; Quelle: katholisch.de; Bilder: pfarrbriefservice.de

"Darum macht es Sinn, Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht in einer Kirche und nicht an vielen verschiedenen Orten zu begehen," schreibt Pfarrer Johannes Hammer in den Pfarrnachrichten.  (Text als Anlage)

Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht, das "Triduum Paschale" oder auch "Triduum Sacrum", ist ausnahmslos der Höhepunkt des Kirchenjahres; sind die intensivsten liturgischen Feiern des Kirchenjahres – und doch irgendwie anders.

Unsere katholische Kirche macht eigentlich die Teilnahme an den Gottesdiensten ziemlich leicht: Es gibt eine Grundstruktur, nach der Messen gefeiert werden (MISSALE ROMANUM). Wer die Elemente der Messe kennt, findet sich auf der ganzen Welt in Messfeiern zurecht. Verwirrend kann dann aber die Liturgie in der Karwoche vorkommen, denn sie ist irgendwie ganz anders.

Um eine bewusste Mitfeier der „Drei Österlichen Tage“ zu ermöglichen, wird der Hintergrund beleuchtet:

Der erste Schlüssel zum Verständnis dieser vermeintlich rätselhaften Liturgie lautet: Die heiligen drei Tage sind in Wirklichkeit nur ein einziger Tag – und ein einziger Gottesdienst. Die Feier vom Letzten Abendmahl Jesu, die Karfreitagsliturgie und die Osternacht sind also wie eine einzige Feier zu verstehen. Alles, was zu fehlen scheint, wie etwa Schlusssegen oder Begrüßungsworte, erklärt sich damit. Es handelt sich um ein Hochfest und damit sozusagen um die längste Messe der Welt, die drei Tage umfasst. Trauer und Freude in einem Gottesdienst sollen eines deutlich machen: Das Leiden und die Auferstehung Christi sind zwei Seiten desselben Heilsereignisses. 

Messe vom Letzten Abendmahl

last supper

Am Gründonnerstag beginnen i.d.R. um 20 Uhr mit den Abendmahlsmessen "Die Drei Österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn". Auffällig ist, wie der Gottesdienst feierlich beginnt, um dann still und schlicht zu enden. Priester und Ministranten ziehen in der Festfarbe weiß ein, zum Lobgesang Gloria spielt laut die Orgel, die Kirchenglocken läuten und die Messdiener klingeln mit ihren Schellen. Danach kippt die Stimmung: Die Orgel verstummt bis zur Auferstehung Jesu und die Ministranten benutzen nur noch Klappern aus Holz.

Ins Zentrum rückt dann die Eucharistie: In den Lesungen geht es um das Paschamahl im Alten Testament und das Letzte Abendmahl Jesu. Das Evangelium behandelt die Fußwaschung, die Jesus damals an seinen Jüngern vorgenommen hat. Und nach der Predigt wird diese in vielen Gemeinden begangen – in Bischofs- und Abteikirchen ist sie sogar Pflicht. Damit symbolisiert der Geistliche den Dienstcharakter seines Amtes. Nach den Fürbitten folgt kein Glaubensbekenntnis.

Der Altarraum wird abgedeckt

Die Besonderheit des Abends wird bei der Wandlung deutlich, wenn – zum einzigen Mal im Kirchenjahr – die Worte verändert werden. Dann heißt es je nach Hochgebet "Denn in der Nacht, da er verraten wurde - das ist heute -, nahm er das Brot und sagte Dank…" oder "Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf - das ist heute". 

Danach werden die geweihten Hostien an einen anderen Ort, eine Seitenkapelle oder einen Seitenaltar, überführt – der Tabernakel bleibt offen und leer. Jeglicher Schmuck wird vom Altar abgedeckt, dies soll auf die Verlassenheit Jesu und die Beraubung seiner Kleider erinnern. Am Ende gibt es keinen Schlusssegen, sondern die Einladung, vor dem Allerheiligsten eine nächtliche Anbetung zu halten, in Anlehnung an die Nachtwache am Ölberg.

Karfreitagsliturgie

KreuzwegKeine Eucharistiefeier, aber dafür Kreuzverehrung und die Großen Fürbitten, das kennzeichnet die Karfreitagsliturgie. Zur Todesstunde Jesu, also um 15 Uhr, versammelt sich die Gemeinde still in der Kirche. Es gibt keinen Weihrauch, die Farbe Rot der Gewänder erinnert an das Blut, das Jesus in seinem Leiden und Sterben vergossen hat. Still legen sich die Priester und Ministranten nach dem Einzug auf den Boden, während die Gemeinde kniet. Diese Gebärde der "Prostratio" wird nur an diesem Tag und bei Weihen zu Diakon, Priester und Bischof gehalten. 

Kern der Feier ist der Wortgottesdienst mit biblischen Lesungen über den Gottesknecht aus Jesaja, aus dem Hebräerbrief und die Passion aus dem Johannesevangelium. Das Evangelium wird meist mit drei Sprecherrollen für den Erzähler, Jesus und die anderen vorgelesen. Es zeigt nicht nur auf, was in den letzten Stunden Jesu geschah, sondern deutet auch aus, warum er sich freiwillig dem Tod ausgeliefert hat. An der Textstelle, an der Jesus seinen Geist aufgibt, kniet sich die Gemeinde zu einer kurzen Gebetsstille hin.

Segen ohne Kreuzzeichen

Nach der Predigt folgen die sogenannten Großen Fürbitten, die sich in ihrer Ausgestaltung stark von den gewöhnlichen Fürbitten unterscheiden. Zehn Mal wird das Anliegen genannt, dann wird mit einem "Beuget die Knie" zu kurzem Gebet eingeladen. Themen sind unter anderem Papst und Kirche, Nichtchristen, die Regierenden und die Notleidenden. 

Seit dem Jahr 400 gibt es bis heute das Element der Kreuzverehrung: Der Gemeinde wird zum Ruf "Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt" ein hoch erhobenes Kreuz gezeigt. Wenn es mit einem Tuch verhüllt ist, wird es in drei Schritten in den Altarraum getragen und dabei enthüllt. Dann ziehen die Mitfeiernden in einer Prozession zum Kreuz und verehren es mit einer Kniebeuge oder mit der Niederlegung von Blumen. 

Es folgt die Kommunion, die aus der Seitenkapelle geholt wird, in die sie seit der Abendmahlsfeier am Gründonnerstag ist. Der Sinn des Kommunionempfangs ist an dem Tag eine innerliche Vereinigung mit dem sterbenden Christus. Selten wird sie auch ausgelassen mit dem Argument des Wartens auf den Auferstandenen. Die Karfreitagsliturgie endet mit einem Segensgebet ohne Kreuzzeichen.

Osternacht

Das Grab ist leerDie Osternachtsfeier ist das Zentrum des "Triduum paschale", die "Mutter aller Vigilien" und wie die Christmette die "Nacht der Nächte". Die Kirche erwartet in ihr zunächst die Auferstehung und feiert sie dann. Deshalb sollte der Gottesdienst im Zeitraum nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang beginnen. Die Liturgie besteht aus den vier Elementen Lichtfeier, Wortgottesdienst, Taufe, Eucharistie. 

In der Osternachtsfeier wird die Osterkerze vor der Kirche entzündet und danach in das Gotteshaus getragen.

Gläubige, die sich gerne einen Sitzplatz in der Kirchenbank reservieren, stellt sie vor ein Dilemma, denn die Lichtfeier beginnt vor der Kirche im Freien. Dort segnet der Priester zunächst das Osterfeuer und entzündet daran die Osterkerze. In einer Prozession trägt der Diakon die Kerze in das dunkle Gotteshaus – unter dem dreimaligen Ruf "Lumen Christi – Deo gratias" – "Christus, das Licht – Dank sei Gott". Das Licht der Osterkerze wird an die Ministranten weitergegeben und an alle Mitfeiernden. 

Mit dem Gloria geht das Licht an

Die elektrische Beleuchtung der Kirche wird noch lange Zeit nicht eingeschaltet, denn es folgt zunächst das gesungene Osterlob, das sogenannte Exsultet. Auch der nun folgende Teil der Bibellesungen wird größtenteils nur von Kerzenlicht begleitet. Mindestens drei Lesungen aus dem Alten Testament, vorgesehen sind aber sieben, werden vorgetragen, darunter der Durchzug durch das Rote Meer. Unterbrochen werden die Lesungen jeweils von Gesang und Gebet. Bevor zwei Texte aus dem Neuen Testament kommen, wird es beim Gloria feierlich: Die Orgel spielt wieder, alle Glocken läuten und das Licht wird angemacht – Christus ist auferstanden.

Vor dem Evangelium erklingt zum ersten Mal seit Aschermittwoch wieder das Halleluja. Nach der Predigt ist eine Tauffeier vorgesehen, oft handelt es sich dabei um die Erwachsenentaufe. Zunächst wird jedoch die Allerheiligenlitanei ("Heilige(r) …, bitte für uns") gesungen und das Taufwasser gesegnet. Weil alle Anwesenden dabei ihr Taufversprechen erneuern und mit dem Osterwasser besprengt werden, entfällt das Glaubensbekenntnis vor den Fürbitten.

Es folgt die Eucharistiefeier, zu der die Neugetauften oder die Ministranten die Gaben in einer feierlichen Prozession bereiten. Wie an Gründonnerstag gibt es die Empfehlung, zum Brot auch die Kelchkommunion zu reichen. Schließlich handelt es sich um den Höhepunkt des wichtigsten Gottesdienstes des Jahres. Zum Schutz vor Corona-Infektionen soll die Übertragung von Körperflüssigkeiten möglichst vermieden werden. 

In den meisten Kirchengemeinden gibt es am Vormittag des Ostersonntags einen feierlichen Gottesdienst. Mit dem Erlebnis der Osternacht ist er jedoch nicht vergleichbar.

Ja, die einzelnen Feiern des Letzten Abendmahls, der Karfreitagsliturgie und der Ostervigil dauern recht lange, je eineinhalb bis gut zwei Stunden, und finden zu ungewohnten Zeiten statt. Aber bei entsprechender Gesundheit, lohnt es sich für jeden Gläubigen, das gesamte "Triduum Sacrum" mitzufeiern. Ein intensiveres Ostererlebnis gibt es fast 2000 Jahre nach der Auferstehung nämlich kaum.

In diesem Jahr sollte das Ostererlebnis auf eine ganz andere Weise erfahren werden

Die Verbreitung des Coronavirus verändert derzeit das gesamte Leben und eben auch das gemeinsame Erlebnis der „Drei Österlichen Tage“.

Unter den besonderen Umständen müssen die Feiern zu den Kar- und Ostertagen in den Gemeinden leider abgesagt werden. Unser Erzbischof wird das österliche Triduum für das Erzbistum gemeinsam mit dem Domkapitel im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Es ist vorgesehen, diese Gottesdienste im Livestream als besonderen Service für die Gläubigen zu übertragen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das österliche Triduum vom Priester nicht privat gefeiert werden darf. Quelle: erzbistum-paderborn.de

Neben dem Schutz vor Krankheit, besteht in diesem Jahr die Möglichkeit, persönlich festzustellen, was Ostern für mich selbst bedeutet. Was hat mir Jesus Christus ganz persönlich geschenkt? Und: Welche Freude es ist, dieses Evangelium mit anderen zu teilen.

 

 

 


 

 

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

Im Rahmen einer Gesprächsandach haben wir gemeinsam den Film “Die Hütte – ein Wochenende mit Gott” angeschaut und sind darüber weiter ins Gespräch gekommen. 

Das ökumenische Treffen war am Sonntag, den 26. Januar 2020 ab 17:00 Uhr und endete gegen 20:00 Uhr.  

 

Der ca. zweistündige Film setzte besonders beeindruckend die Themen Trinität, Gottesbeziehung, Vergebung, Gnade, Versöhnung, Liebe und Hoffnung um. Ein inspirierender, eindrucksvoller, thematisch vielschichtiger Spielfilm mit starken Bildern, den es sich anzuschauen lohnte, auch wenn er stellenweise in seinen Ausführungen sehr sentimental wirkte. Eine amerrikanische Filmproduktion unter der Regie von Stuart Hazeldine.

Die Hütte_Plakat

Die schäbige Hütte in der kalten Winterlandschaft, der dunkle, grausame Ort der Ermordung seiner Tochter wird durch das Wochenende mit Gott schließlich zu einem schönen, freudvollen Ort, zu einem Ort der seelischen Ermutigung und Erneuerung Macks. Durch die wiederhergestellte Beziehung zu Gott, die erfahrene Liebe Jesu und das Wirken des Heiligen Geistes werden die Dunkelheit und die Wunden seiner Seele geheilt.

Es ist ermutigend mitzuerleben, wie Mack, gefangen in seinem inneren Hadern gegenüber Gott, seiner Trauer, Schuld und Selbstvorwürfen, schließlich durch die intensive Auseinandersetzung mit dem dreieinigen Gott Frieden und neuen Mut findet und das "Wochenende mit Gott" für ihn ein tiefgreifendes, lebensveränderndes Erlebnis wird.

Eigentlich wollte William Paul Young seine Geschichte, Original-Titel: THE SHACK, gar nicht als Buch veröffentlichen. Als er sie 2005 aufschrieb, war sie als Weihnachtsgeschenk für seine sechs Kinder gedacht. Freunde ermutigten ihn, seine Geschichte als Buch herauszubringen. Der Roman, Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott, erschien am 15. Juni 2009 als Selbstveröffentlichung und stand ein Jahr später auf Platz eins der New-York-Times-Bestsellerliste und blieb dort über 70 Wochen. Die Handlung wurde im Jahr 2016 unter demselben Titel verfilmt; Filmstart in den USA war am 3. März 2017, im deutschen Sprachraum am 6. April 2017.  

Aufgewachsen ist Young als Missionarskind bei einem Eingeborenen-Stamm in Papua-Neuguinea. Sein Vater war ein „sehr wütender junger Mann“, der ihn oft übermäßig hart geschlagen hat. Sowohl von den Eingeborenen als auch später im Internat für Missionarskinder wurde Young sexuell missbraucht. Er brauchte viele Jahre, um diesen Schmerz zu verarbeiten, Heilung zu erfahren und Vergebung auszusprechen, sagt Young. Das Wochenende, das Mackenzie in der Hütte verbringt, entspricht eigentlich elf Jahren meines Lebens.“ 

„Der Film“, sagt William Paul Young weiter, „hat die Kraft, jedem von uns individuell etwas beizubringen, und er lädt uns zu einem besseren Leben ein, in dem wir gemeinsam in einer Gemeinschaft der Mitmenschlichkeit wachsen können, hin zu einer Ganzheit, in der wir dem anderen mit Respekt und Würde begegnen.“  

Und

Eindeutige Bilder von Gott wird es nie geben, nur menschliche Annäherungen an das nicht Greifbare.

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"Ja, es war wirklich berührend und sehr intensiv! Schön rund mit der guten Einführung, den Gesprächen nachher und auch dem wohltuendem Segen- nach dem schweren Thema- am Schluß ! Danke Euch allen für solch wertvolle, gemeinsame Zeit."
 
"Gemeinsames Erleben mit großer Ernsthaftigkeit und vielleicht auch Nachhaltigkeit."

 

Denkmalschutz NRWDenkmal Heiligste Dreifaltigkeit                                        

Mit Bescheid 00608-19-24 vom 28.11.2019 teilt uns die Stadt Iserlohn (Abteilung 61/1,Bauaufsicht und Denkmalpflege) mit, dass die Katholische Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit Iserlohn, Schulstraße 33, Gemarkung Iserlohn, Flur 91, Flurstück 290, als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt eingetragen wurde.

Denkmalumfang

Das Denkmal umfasst das gesamte Innere und Äußere des Kirchengebäudes mit Turm (Glocken) und Seitenflügeln im Untergeschoss. Nicht zum Denkmal gehört die Orgel von 1992.

Logo Stadt Iserlohn

                                             (Auszug aus dem Denkmalschutzgesetz)

Beschreibung des Denkmals

Kurzcharakteristik

Am Osthang des Wiesengrundes erhebt sich über parabelförmigem Grundriss die zweigeschossige Kirche. Vom Wiesengrund kann das Gebäude betreten werden, ein Treppenhaus führt in die. Kirche im oberen Stockwerk. Im Untergeschoss befinden sich weiterhin eine Kapelle und Gemeinderäume, die in eingeschossigen Seitenflügeln untergebracht sind. Die Haupteingangsseite der Kirche befindet sich jedoch im Osten.

In einer leicht konvex gebogenen Fassade befindet sich der ebenerdige Eingang zum Kirchenraum. Der hochaufragende Mittelbau wird von flachen Seitenflügeln begleitet. Das Dach der Flügel setzt sich im Mittelteil als Vordach fort. Im Erdgeschoss des Mittelteiles befindet der breitgelagerte Eingang, der von Rundfenstern gerahmt wird. Über dem schmalen Vordach erhebt sich die östliche Abschlusswand des Kirchenschiffes. Der Mittelteil ist mit Betonmaßwerk zugesetzt.

Der Dachabschluss kragt leicht vor. Diese flache Vorkragung läuft um das gesamte Gebäude herum. Der hochaufragende Baukörper hat die Form einer Parabel. Im Erdgeschoss begleiten die Seitenwände flache Anbauten. Im Untergeschoss, das durch die Hanglage freisteht, ragen Flügel nach Norden und Süden. An den nördlichen Flügel schließt der Campanile an. Der freigestellte Chorabschluss wird auf der Nord- und Südseite durch haushohe Fensterbänder belichtet.

Über einen Vorraum betritt man die Kirche. Es öffnet sich ein breiter hoher Raum, dessen Boden zum Chor abfällt, sich parabelfömig verengt und mit einem gerundeten Chor abschließt. Die Seiten sind geöffnet und es schließen sich flache Seitenschiffe an, die in Apsiden enden. Die südliche Außenwand des Seitenschiffes ist mit Betonsteinen zugesetzt, so dass eine diaphane Wand entsteht. Das nördliche Seitenschiff ist im oberen Teil mit einem mit Farbverglasung versehenen Fensterband geschlossen. Der Boden ist mit schwarzen Steinfliesen belegt, die Decke des Mittelschiffes ist mit einer aus rechteckigen, schuppenartig versetzten Platten abgehängt. Der Chor wird durch dreibahnige, ebenfalls farbverglaste Fensterbänder belichtet.

Historische Entstehungsbedingungen 

Aufgrund des Zuzuges von katholischen Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg, die überwiegend aus Schlesien kamen, wurde eine weitere Kirche benötigt. Die Flüchtlinge fanden überwiegend Wohnungen in der Schlesischen- und der Schulstraße und die Wege zur Pfarrkirche St. Aloysius waren zu weit. So entschied man sich eine weitere Kirche unmittelbar in der Nähe zu errichten. Hier wurden zunächst in einem Provisorium Gottesdienste abgehalten. Nach einer längeren Planungsphase wurde 1957 der erste Spatenstich vollzogen.

Bezug zum Stadtraum

Die gesamte Kirchenanlage mit Pfarrhaus ist an den steilen Hang des Wiesengrundes gebaut und bekommt dadurch eine große Fernwirkung. Sie ist zudem in die Grünanlage eingebettet und erfährt dadurch eine Freistellung, die ihr in der kleinteiligen Umgebung eine gewisse Würde gibt. Zudem steht sie in Wechselwirkung mit der im Süden der Grünanlage entstandenen evangelischen Kirche.

Umgebungsgestaltung

Wie schon oben erwähnt, steht die Kirchenanlage zum Wiesengrund frei. Nach Osten, am oberen Ende des Hanges, erscheint sie als eingeschossiger, nahsichtiger Bau, der ebenerdig erschlossen wird. Hier ist die Hauptseite des Gebäudes. Auf der Hangseite wirkt das Gebäude hoch, vielteilig und mächtig. Hier entsteht eine eindrucksvolle Kulisse, die auf Fernwirkung abzielt.

Altarzone

Die Altarzone wurde nach dem 2. Vatikanischen Konzil sehr moderat verändert. Es gab wohl eine weitere Altarinsel, die abgetragen worden ist. Heute stellt sich die Altarzone um drei Stufen erhöht dar. Sie wirkt trotzdem auf gleicher Höhe mit den Gottesdienstbesuchern, da der Boden des Kirchenschiffes zum Chor abfällt. Typisch vorkonziliar ist die Altarzone vom „Gemeinderaum" ausgeschieden, aber durch den parabelförmigen Grundriss werden „Gemeinderaum" und Chor zusammengefasst. Der Tabernakel befindet sich zwar nicht mehr auf dem Altar, aber da die Stele, die heute den Tabernakel trägt, unmittelbar dahinter aufgestellt wurde, ist die bauzeitliche Situation noch nach zu empfinden.

Ausstattung

Die Ausstattung wurde nach und nach — wie das in neuen Kirchen übliche ist — in das Gebäude eingebracht. Vor allem die wandfeste Ausstattung wie die Farbverglasungen sind künstlerisch überaus bedeutend. Sie stammen von den ortsansässigen Künstlern Irmgart Wessel-Zumloh und Wilhelm Wessel.

Veränderungen und Sanierungen

Vor allem bei der Ausstattung gab es immer wieder Hinzufügungen, aber grundsätzlich ist die Kirche sehr authentisch überliefert.

Denkmalwertbegründung

Die katholische Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Iserlohn ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, hier für die Stadtgeschichte von Iserlohn, da sie die Nachkriegssituation in Iserlohn und darüber hinaus verdeutlicht. Die geflohenen Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten veränderten die Bevölkerungsstruktur und damit auch die über Jahrhunderte entwickelte Glaubenszugehörigkeit der Bewohner. So wurden auf einmal in stark protestantisch reformiert geprägten. Regionen katholische Kirchen benötigt. Die hier in Rede stehende Kirche ist eine davon. Sie hat den Geflohenen geholfen, eine neue Heimat zu finden. Dabei entspricht auch die Architektursprache einem Neuanfang.

Für die Erhaltung und Nutzung liegen wissenschaftliche, hier architekturgeschichtliche Gründe vor. Sie steht in der Architektur der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre im Erzbistum Paderborn für eine dynamische Architektur mit landschaftlicher Einbettung. Der keilförmige Grundriss, der Verzicht auf Lochfenster und die flachen Dächer ergeben zusammen mit dem Campanile auf ähnlichem Grundriss sowie dem Betonmaßwerk der Eingängsseite einen Bau von hohem Zeugniswert für neue Entwicklungen im Sakralbau der Zeit. Die sich wiederholenden Rasterwerke der Decke, des Betonmaßwerks (Wabenwände) und des Gitters der Orgelempore bilden neue Ideen in der zeitgenössischen Architektur ab.

Weiterhin sprechen für Erhaltung und Nutzung städtebauliche Gründe. Turm und Apsis-Rundung sind in erhöhter Lage wirkungsvoll inszeniert und bilden den mittleren Akzent der quer verlaufenden Freifläche. HI. Dreifaltigkeit antwortet damit städtebaulich auf den südlichen Akzent des Freiraurns in Gestalt der evangelischen Kirche.

Schließlich liegen für die Erhaltung und Nutzung künstlerische Gründe vor. Hier sind insbesondere die Farbverglasungen zu nennen, die jedoch erst durch die Zusammenschau mit den erhaltenen, raumprägenden Ausstattungsgegenständen wie Altar, Tabernakel aber auch Gestühl ihre Wirkung entfalten.

hier der Bescheid über die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Iserlohn



 

Kinder auf SumbaKirchweihfest 2019

Am 1. Adventssonntag, den 01.12.2019 feierte unsere Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit das 61. Kirchweihfest. Nach der Festmesse versammelte sich die Gemeinde in der Begegnungsstätte. Hier wartete bereits der Chor „Joyful“ der Erlösergemeinde unter der Leitung von Frau Dana Beckmann, der uns mit A-Capella-Gesang auf den Tag einstimmte. Gestärkt durch die Mittagssuppen und die gespendeten Kuchen (herzlichen Dank dafür!) war das gemeinsame adventliche Singen ein weiterer Höhepunkt. Unser Organist Konrad Dickhaus begleitete uns dazu am Klavier – sehr stimmungsvoll!

Produkte des Weltladens und auch des Kindergartens erfreuten sich großer Nachfrage. Am Ende der Feier konnten im „Sumbahaus“ abzüglich aller Kosten € 575,69 gezählt werden. Unsere Mitchristen auf der Insel Sumba dürfen sich auf einen schönen Betrag freuen!

Allen, die mit ihren unterschiedlichen Talenten und Fähigkeiten dazu beigetragen haben, daß das Fest so gut gelungen ist, sei hier ein herzliches Dankeschön gesagt. 

Für den Festausschuss

gez. Georg Wolf

 

 

191027 Kolping Weltgebetstag

Kolping Weltgebetstag 2019 

Der Weltgebetstag von Kolping International wird in jedem Jahr weltweit am 27. Oktober begangen. Er erinnert an die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 in Rom.

Aus diesem Grund kamen in diesem Jahr am  27. Oktober, acht Kolpingsfamilien aus dem Bezirksverband Iserlohn in der Iserlohner Gemeinde heiligste Dreifaltigkeit zusammen. 

Die Festmesse wurde zelebriert von Dechant Johannes Hammer und dem ehemaligen Präses der Kolpingsfamilie Iserlohn Gerd Althaus. Zu Beginn zogen Fahnenträger der einzelnen Kolpingsfamilien feierlich mit den Zelebranten und Messdienern ein. 

Die liturgischen Texte, die Lieder und die Ansprache des Dechanten waren thematisch auf die Grundüberzeugung Adolf Kolpings „Gemeinsam beten – solidarisch handeln“   abgestimmt. Außerdem sprach der Bezirksvorsitzende Heinz Hermann Hupach ein Gebet, in dem er die Bitte und den Wunsch nach einer Heiligsprechung des Seligen Adolf  Kolping ausgedrückte.

Der Kolpingchor unter der Leitung von Martin Niezwicki trug zur musikalischen Gestaltung der heiligen Messe bei. Zum Schluss sang die ganze Gemeinde, unterstützt vom Chor und dem Organisten Konrad Dickhaus das Kolpinglied  „Vater Kolping lebe hoch.“ 

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Kolpingsfamilien aus dem Bezirk in der Begegnungsstätte zu einem Frühstück eingeladen. Der Raum und das Frühstück waren liebevoll von den Mitgliedern des Vorstands aus Iserlohn hergerichtet worden. 

Der Bezirksvorsitzende Heinz Hermann Hupach bedankte sich herzlich. Die Kirche Heiligste Dreifaltigkeit hatte außerdem persönliche Erinnerungen bei ihm geweckt. Er erzählte von der Bauphase und der anschließende Konsekration der Kirche, die er selbst miterlebt hatte. Zur Freude aller präsentierte er ein paar Geschichten „aus dem Nähkästchen“. 

Da die Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit ein Projekt zur Förderung des Ausbaus der medizinischen Versorgung auf Sumba in Indonesien unterstützt, war es nur naheliegend, eine Spendenaktion diesem Zweck zuzuführen und damit einen kleinen Beitrag zu solidarischem Handeln zu leisten.

 


 

Fest Maria Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt am 15. August ist bereits seit dem siebten Jahrhundert bekannt, obgleich in der Bibel nur in Andeutungen über eine leibliche Aufnahme Marias in den Himmel berichtet wird. Seit dem 10. Jahrhundert gibt es die Tradition, Kräuter, Blumen und andere Heilpflanzen zu sammeln und zu segnen.

Mit der Kräuterweihe erinnert die katholische Kirche an die legendäre Grabesöffnung Mariens.

So erzählt man sich heute auch folgende Legende:

Als die Gottesmutter gestorben war, kamen die Apostel drei Tage später an ihr Grab, doch das Grab war leer. Maria war mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen worden. Doch aus dem Grab strömten die Düfte von Rosen und Lilien, vermischt mit dem Duft von Heilkräutern.

Heilkräuter wurden schon in vorchristlicher Zeit den Göttern geopfert, als Dank für deren Schutz und für die Heilkraft der Kräuter. 

Die Sträuße aus Wildblumen und Kräutern sind aber mehr als nur Zierde für die Kaffeetafel, vielmehr waren sie früher Hausapotheke und magischer Schutz gegen böse Mächte und schlechtes Wetter in einem. Die gesegneten Kräuter sollen als Tee eine besondere Heilwirkung haben. Mischt man sie dem Viehfutter unter, sollen sie es gesund und kräftig halten. Unter das Kopfkissen gelegt, sollen sie das Eheglück erhalten. Warf man sie ins Feuer, sollte laut Volksglauben Blitz und Donnerwetter vom Haus ferngehalten werden.

Die Zahl der Kräuter soll "magisch" sein, mindestens sieben Kräuter müssen die Bastler also sammeln.  

 7 - die Zahl sieben steht für die Anzahl der Schöpfungstage.

 9 - die Zahl steht für 3x3, also für die heilige Dreifaltigkeit.

12 - steht für die Zahl der Apostel und der Stämme Israels.

99 - 33x3 steht als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit.

24 - 2x12, steht für die zwölf Stämme Israels und die zwölf Apostel. 

In einigen Gemeinden unseres Pastoralverbundes ist es seit einigen Jahren wieder üblich, im Umkreis des Hochfestes Maria Himmelfahrt am 15. August, Kräuter und Blumen zu sammeln, um sie nach der Segnung im Gottesdienst als Kräutersträuße an die Gottesdienstbesucher zu verteilen.

Am Samstag den 17.08.19 haben sich zwölf fleißige Sammler/innen wieder auf den Weg gemacht, um auf dem Duloh-Gelände Kräuter zu sammeln. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen gelang es den Sammlern und Sammlerinnen ca. 150 Sträuße zu binden.

Ohne die vielen helfenden Hände, den Kräuter- und Kuchenspendern wäre  es nicht gelungen die schöne Tradition zur erhalten. Besonderer Dank gilt hier auch den Märkischen Stadtbetrieben (SIH), die so freundlich waren und mit dem mähen der Wiesen gewartet haben.

Nach der vollbrachten Arbeit waren sich alle einig: "Es war ein schöner Nachmittag!"

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Justyna Nwosu

 

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Papst Franziskus EIN MANN SEINES WORTES

Der Papstfilm hat mich ökumenischer gemacht 

Der Gedanke entstand mit einem Geschenk der Ev. Erlöser-Kirchengemeinde anlässlich des 60-jährigen Kirchenjubiläums unserer Gemeinde. Nach den überaus zuversichtlichen Grußworten überreichte uns Frau Corinna König  am 2.12.18 den im selben Jahr aufgeführten Film von Wim Wenders: "Papst Franziskus  EIN MANN SEINES WORTES   Die Welt braucht Hoffnung"               Sie überreichte das Gastgeschenk mit den Worten: „Den Film könnten wir uns doch mal gemeinsam ansehen.“ 

Diese Idee, der Ökumene in Wermingsen einen neuen Schwung zu geben, wurde dann auch am Sonntag, 24.März 2019 umgesetzt. 

Fühlen, sehen, hören, sprechen                                                                                                                                                                                        war die Überschrift des ökumenischen Abends mit Film, Andacht und Austausch über geschwisterliches Christentum in der  Ev. Erlöser-Kirchengemeinde.

Kurz vor 17:00 Uhr füllte sich die „Winterkirche“ im Gemeindesaal der Erlöserkirche und es entstanden sofort intensive Nachbarschaftsgespräche. Dies nicht nur zwischen den Nachbarn der Erlöserkirchengemeinde und Heiligste Dreifaltigkeit, sondern auch zwischen Gemeindemitgliedern aus anderen Gemeinden des Pastoralverbundes und des evangelischen Kirchenkreises Iserlohn. Auch einige Geflüchtete nutzten die Einladung zu Gesprächen und der Möglichkeit, geschwisterliches Christentum zu erleben.  

Im gemeinsamen beten, singen und hören des 1. Kor 12,12-20 (Der eine Leib und die vielen Glieder) wurde um die Einheit der christlichen Kirche gebeten. Dabei ist dem Vorbereitungsteam die Umsetzung des Gedankens :  „Wir wollen fortfahren, miteinander zu liebäugeln, einander wahrzunehmen und einander in unseren Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten wahrnehmen und lieben zu lernen“ in besonderer Weise gelungen. 

Nach der Andacht wechselten wir ins „Kino“ und erlebten einen guten und überaus sehenswerten Film über das Wirken und Ansinnen des Papst Franziskus. 

„Die Kirche ist nichts anderes als eine NGO (Non-Governmental Organization / Nichtregierungsorganisation), wenn sie sich etwas darauf einbildet, Macht oder Reichtum zu besitzen. Dann ist Christus in ihr nicht lebendig.“ Papst Franziskus im Film „Ein Mann seines Wortes“

„Papst Franziskus hat auch Gegenwind im konservativen Teil der Kirche, aber vor allem sehr viele Menschen auf der Welt hinter sich, die große Hoffnungen in ihn setzen. Er ist ein großer Kommunikator und hat eine herzliche, direkte Beziehung zu Menschen. Dass er sich mit diesem Film direkt an die Menschen wenden könne, war für mich die erklärte Funktion des Films. Deswegen schaut er jedem Zuschauer direkt in die Augen. Dieses Privileg wollte ich unbedingt teilen.“  Wim Wenders zu seinem Film und der Frage: „Meinen Sie, der Film hilft, die Position des Papstes zu stärken?“ 

Der Papstfilm hat mich ökumenischer gemacht, sagte  Wim Wenders in einem Interview mit Beatrix Gramlich von der missio-Mitgliederzeitschrift kontinente . Und dies trifft wohl auch auf die Besucherinnen und Besucher dieses ökumenischen Abends zu. Einige Stimmen wünschten sich, dass das Filmerlebnis als Pflichtgebot für Leitende in Politik, Wirtschaft und auch in der Kirche sein sollte. 

Liebe Erlöserkirchengemeinde,

vielen herzlichen Dank für den fröhlichen, besinnlichen, aufschlussreichen Abend bei Ihnen und auf eine weiterhin erfolgreich gelebte  Ökumene in Wermingsen.

Wolfgang Kretschmann (für Gemeindteam Heiligste Dreifaltigkeit)

FilmTipp  Film

 

 

 


 

Logo ÖkumeneHerzliche Einladung

an alle Interessierten.

Am Sonntag, dem 24. März, findet um 17:00 Uhr ein ökumenisches Treffen in der Erlösergemeinde in Wermingsen statt.
Nach einer ökumenischen Andacht wollen wir gemeinsam den Film “Franziskus – ein Mann seines Wortes” anschauen und unsere Eindrücke darüber austauschen. 
Je nach Gesprächsbedarf ist das Ende der Veranstaltung für ca. 19:00 - 20:00 Uhr angedacht.
Der Eingang zum Gemeindesaal befindet sich, aus Richtung Westfalenstr. gesehen, links neben dem Turm der Erlöserkirche.
 
Erlöserkirche
 
 

 

Hungertuch 2019

DAS MISEREOR-HUNGERTUCH 2019/2020  Mensch, wo bist du?

 

 

Fastenessen

In unserer Kirchengemeinde Heiligste Dreifaltigkeit findet in diesem Jahr das Fastenessen am 31. März statt.

Wir freuen uns, an diesem Tag Pater Yakobus Umba Warata (Pater Jack) vom Redemptoristenorden begrüßen zu dürfen, der mit uns um 09.30 Uhr die hl. Messe feiert.

Wie bekannt ist, betreut Pater Jack unsere Mitchristen auf der Insel Sumba in Indonesien, mit der seit vielen Jahren eine Partnerschaft besteht.

Im Anschluß treffen wir uns in der Begegnungsstätte. Es werden vom „Eine-Welt-Kreis“ selbst gekochte Fastensuppen und selbst gebackene Kuchen angeboten. Pater Jack wird vorher im Rahmen des „Bildungs PUNKTes Iserlohn“ über die neusten Entwicklungen auf der Insel Sumba informieren. Der Spendenerlös kommt dem Projekt zu gute.

Der „Eine-Welt-Kreis“ lädt herzlich ein!

Der Gemeindefrühschoppen am folgenden Sonntag, dem 7. April fällt aus.

 

© IKZ Mittwoch 05.12.2018  Iserlohn

Kirchenfenster in beeindruckenden Farben

Die Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit in Wermingsen feiert den 60. Geburtstag ihrer Kirche

FOTO: MANUELA RADIGK           

IKZ vom 5.12.19

 

Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer alias Erna Schabiewsky sorgte am Sonntag für beste Unterhaltung im Pfarrsaal zum 60. Geburtstag der Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit.                                                                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Von ManuelaRadigk

Iserlohn. Genau am 30. November 1958 ist die Kirche Heiligste Dreifal­tigkeit eingeweiht worden. Grund genug für die Mitarbeiter und Ge­meindemitglieder in Wermingsen, ein Festwochenende der besonde­ren Art zu organisieren.

Los ging es allerdings nicht am Freitag, dem eigentlichen Jahrestag, sondern am Samstag mit einer ein­einhalbstündigen Veranstaltung mit „Wort, Musik und Gebet zum Patro­nat der Kirche". Die abgedunkelte Kirche Heiligste Dreifaltigkeit lern­ten die Besucher von einer neuen Seite kennen. Einzig das Fenster mit Namen „Heiligste Dreifaltigkeit" der Künstlerin Irmgart Wessel-Zumloh wurde von außen hell beleuch­tet und zeigte sich in beeindrucken­den Farben. Es stand im Zentrum der dreimaligen Meditation durch Prälat Dr. Peter Klasvogt, Leiter der katholischen Akademie Schwerte. Er referierte über das Mysterium derDreifaltigkeit des christlichen Glau­bens.

Für die musikalische Unterma­lung sorgte Organist Sebastian Frei­tag, Dekanatskirchenmusiker aus Paderborn. Er stellte sein Talent mit Stücken von Johann Sebastian Bach unter Beweis, darunter „Nun kommt der Heiden Heiland", die Triosonate in D-Moll und das Prälu­dium in Es-Dur.

“Wir wollten mit diesem musikali­schen Programm den adventlichen und festlichen Charakter hervorhe­ben", erklärte Mitorganisator Kon­rad Dickhaus vom Verein Musica Sacra Iserlohn.

Im Anschluss konnten die Besu­cher noch bei Heißgetränken und Plätzchen vor der Krypta ins Ge­spräch kommen. Hier stand auch das Thema der Kirchenentwicklung auf dem Programm. Immerhin wur­den in diesem Jahr die Innenstadt­gemeinden, darunter auch die Heiligste Dreifaltigkeit, zur Pfarrei St. Pankratius mit sechs Filialkirchen zusammengeschlossen. „Die Zu­kunft ist ungewiss. Das haben wir auch in unserer Festschrift in Wort und Bild ausgedrückt. Die 60 lässt sich bewusst auch als „GO“ lesen. Man sollte sich allen Herausforde­rungen stellen", so Wolfgang Kret­schmann, Mitorganisator und -he­rausgeber der Festschrift.

Kirchenkabarett und „Flötenmix" am Sonntag

Am Sonntag setzten sich die Feier­lichkeiten mit einer Festmesse unter der Leitung von Dechant Johannes Hammer fort. Musikalisch unter­stützte der Seniorenchor Mitte den Gottesdienst, der sehr gut besucht war. Im Anschluss gab es zahlreiche Grußworte, und die Gäste konnten sich bei einem Mittagessen und Plätzchen des angeschlossenen Kindergartens stärken, bevor dann Ulrike Böhmer als Erna Schabiew­sky mit ihrem Kirchenkabarett in der Begegnungsstätte für beste Unterhaltung sorgte. Das Flötenen­semble „Flötenmix" rundete die Veranstaltung gelungen am Sonn­tagabend ab.

 

 


Der Festausschuß bedankt sich herzlich über das Mitwirken so vieler Helfer mit ihren unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten und auch bei allen, die mitgefeiert, -verzehrt und gespendet haben.

So konnten am Ende aller Veranstaltungen im "Sumbahaus" 1.092,80 € gezählt und auf das Konto der Indonesienmission der Redemptoristen überwiesen werden. 

In der Kirche liegen auch noch Festschriften zur Mitnahme an Interessierte aus.

 

 

Türgriff

Die „Dreifaltigkeit“ beging das 60. Kirchweifest.

Mit dem 1. Adventsonntag trafen sich viele Gemeindemitglieder, um des Festtags der Kirchweihe  zu gedenken. Zunächst erinnerte in einem  einführenden Vortrag am Vorabend  Herrn Prälat Dr. Peter Klasvogtvon der Katholischen Akademie in Schwerte an die scheinbare Widersprüchlichkeit zur Begrifflichkeit der „Heiligen Dreifaltigkeit“, begleitet durch eine Bild-Präsentation am Kirchen-Fenster. 

Der Sonntag war dann geprägt durch einen Festgottesdienst. Pfarrer Hammer sprach von der Vorstellung, dass Kirche auf der einen Seite die örtliche Gemeinde ist, aber dennoch  eine übergeordnete, im weiten Sinne auch weltweite Fassette hat.  

Pfarrer Linnenbrink, bis vor 10 Jahren zuständig für die „Dreifaltigkeit“, jetzt aber in Menden wohnend, sprach die für ihn überraschende Plötzlichkeit der gemeindlichen Änderungen an. Wer sprach vor 10 Jahren von Pastoralverbünden, wer von der Übernahme von Aufgaben durch Laien? Heute aber selbstverständliche Begriffe.

Die Zeiten ändern sich; heute nimmt man Änderungen als neue Herausforderungen war. So erinnerte Frau König, aus dem Presbyterium der benachbarten Evangelischen Erlösergemeinde,   auf die gemeinsamen Wurzeln, die dem christlichen Glauben zu Grunde liegen: Glaube, Hoffnung, Liebe. Und sie forderte sich und uns auf, in stärkerem Maße mehr ökumenisch leben. … und dass wir wieder öfters zusammen kommen.

Und dann tauchte noch ein auch in Iserlohn bekanntes Gesicht auf: „Erna Schabiewsky“, dargestellt von Ulrike Böhmer. Sie berichtete- im kessen Ton eines „normalen“ Gemeindemitglieds - aus ihrem Gemeindeleben in Dortmund-Eving; …  über die Ungereimtheiten im menschlichen Miteinander in Dortmund und weltweit. Ein Glück, dass das bei uns anders ist. Oder?

Neben den vielen Gemeindemitgliedern und Gästen, die zum Gelingen beitrugen, muss man erwähnen, dass auch „unser Pfarrvertreter in schweren Zeiten“, Herr Gerold,  als Gast anwesend war (er war als Geistlicher und Berufschullehrer seit 1972 seelsorgerisch in der Gemeinde tätig.); jetzt ist er pensioniert und lebt in Menden.

Fast selbstverständlich, und gerade deshalb nochmals hervorgehoben: Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre ein solches Gemeindefest nicht möglich; war es die Erstellung der Festschrift, die Bedienung bei der Essensausgabe, die Kuchenbereitstellung, die Bedienung, die Ablaufplanung, der „Eine-Welt-Verkauf“. 

Der Tag selbst war gewidmet der „Aktion Sumba in Indonesien“, einer Fördermaßnahme, der sich die Gemeinde gewidmet hat. Mehr als 1000 € wurden gesammelt, ein Ergebnis, dass uns und unseren Freuden auf Sumba hilft, Menschen über die christliche Lehre zum Christentum zu leiten. 

Kirchenteam Sumba und Eine-Welt-Verkauf

60 Jahre

 


 

 

 

Grundstein Hlst. Dreifaltigkeit60 Jahre Heiligste Dreifaltigkeit

Herzliche Einladung zum Kirchweihfest

 

Unsere Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Wermingsen wurde am 1. Advent, am Sonntag dem 30. November 1958, geweiht. Zu Beginn des neuen Kirchenjahres sind Sie zur Feier des 60-jährigen Kirchweihjubiläums herzlich eingeladen.

Der Festauftakt ist bereits am Samstag, dem 1. Dezember 2018 um 17:00 Uhr in der Kirche.

Das Thema des Abends ist das Patronat unserer Kirche, Heiligste Dreifaltigkeit in Wort, Musik und Gebet, u.a. mit einer Meditation zum Kirchenfenster „Heiligste Dreifaltigkeit“ der Iserlohner Künstlerin Irmgart Wessel-Zumloh.

Referent ist Prälat Dr. Peter Klasvogt (Kath. Akademie Schwerte). Die Orgel spielt Sebastian Freitag (Dekanatskirchenmusiker, Paderborn).

Ab 18:30 Uhr kann man vor der Krypta bei Brot und Wein über das Gehörte ins Gespräch kommen.
Diese Veranstaltung ist auch im gemeinsamen Programm der Kantorei-Iserlohn und MusicaSacra Iserlohn veröffentlicht.

Das Fest wird am nächsten Tag, Sonntag, 2.Dezember 2018 (1. Advent) um 09:30 Uhr mit der Festmesse unter Leitung von Dechant Johannes Hammer fortgesetzt. Es singt der Seniorenchor Mitte (Leitung: Konrad Dickhaus).
Im Anschluß findet in der Begegnungsstätte der mehr gesellige Teil des Jubiläumsfestes statt, mit „Eine-Welt-Stand“, Kuchentheke und Plätzchenangebot unseres Kindergartens. Es beginnt mit einem Empfang und kurzen Grußworten, gehalten von Verteter der ev. Erlösergemeinde Iserlohn-Wermingsen, Marcus Hüttenhein, Tobias Hano und Alwin Linnenbrink. 
Nach dem Mittagessen, gegen 13:30 Uhr, begrüßen wir Erna Schabiewsky, die uns den Spiegel vorhalten wird - ca. eine Stunde Kirchenkabarett von und mit Ulrike Böhmer. Den Abschluss - um 16 Uhr in der Kirche - gestaltet der Flötenkreis des PV Iserlohn.

Am Ausgang der Veranstaltungsorte wird um eine Spende gebeten, die für unser Hilfsprojekt auf der indonesischen Insel Sumba bestimmt ist.

hier geht's zum Festprogramm  Kirche-und-Kabarett-Ulrike-Boehmer

 

Damit das Fest gut gelingen kann, bitten wir sie auch in diesem Jahr um ihre Kuchenspenden. Bitte, tragen sie sich in die Liste am Schriftenstand in der Kirche ein und bringen sie ihren Kuchen am Festtag in die Begegnungsstätte. 

Schon jetzt danken wir ihnen herzlich! 

Der Festausschuß 

(K. Erbrich, H. Franz, Ch. Grenzmann, M. Kamberg, F. Kernbach, W. Kretschmann, J. Rogold, G. Wolf)

                                                                                                            

 

 


 

Fleißige Sammlerinnen

Fleißige Kräuter-SammlerinnenSeit August 2010 werden zusammen in St. Aloysius und unserer Gemeinde, Hlst. Dreifaltigkeit, zum Fest Maria Himmelfahrt Kräuter und Blumen gesammelt und zu kleinen Sträußen gebunden. Die Sträuße werden dann in den Sonntags-Gottesdiensten, die dem Marienfest folgen, gesegnet und anschl. verteilt. 

Am Samstag den 18.08.18 haben sich die fleißigen Sammlerinnen wieder auf den Weg gemacht um Kräuter zu sammeln. Trotz der großen Trockenheit und den abgemähten Wiesen gelang es ca.200 Sträuße zusammen zu binden. Der Dank gilt hier auch den Kräuterspendern die ihre Gärten „geplündert“ haben!

Es war ein an Gesprächen reicher und lustiger Nachmittag.

Bis zum nächsten Jahr!

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Das hätte ich nicht gedacht...

Die Tagestemperaturen sind außergewöhnlich hoch, an diesem 4. August 2018, an dem Tag unseres 5. Waldgottesdienstes.

„Das hätte ich nicht gedacht“, sagten alle aus dem Vorbereitungsteam; wir hatten uns zu Beginn unserer Vorbereitung mehr gefragt, was wir bei „schlechtem Wetter“ machen. 

„Unterwegs sein mit Freunden“ war ja eben das Motto des Wortgottesdienstes im Wald, denn die Schönheit der Natur und die Weite des Himmels ermöglichen eine ganz besondere Glaubenserfahrung – egal ob es regnet oder die Sonne scheint.

3 bearbeitet _5.Waldgottesdienst

Es kamen  Jung und Alt,  zur Kirche St. Michael, mehr als 40 Freunde und Freundinnen,  die GOTTERSDIENST  MAL ANDERSfeiern wollten.  Die Kirche und der Gemeindesaal waren vorbereitet und wurden von Gemeindemitgliedern St. Michael die ganze Zeit offen gehalten.

 

 

 

 

 

 

Mit Begrüßung und einer Einführung zum Thema begannen wir unsern Gottesdienst um 15:00 Uhr im Schatten der Bäume vor der Kirche.  Die musikalische Begleitung lag in den Händen eines hervorragenden Gitarrenduos.  

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Der Weg führte uns, teilweise im „Gänsemarsch“, in den westlichen und nördlichen Wald Gerlingsens wo es zunächst bergab aber dann schon merklich bergauf zur 2. Station unseres Wortgottesdienstes ging.  Hier war nach Art der Pfadfinder zur Erfrischung frisches Wasser deponiert worden. 

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Die Hitze war aber nicht zu unterschätzen und so wurde mehrheitlich beschlossen, den zweiten Teil des Weges etwas abzukürzen. 

 

Die 3. Station im Wald, aber schon die Kirche erahnend, betrachtete das kommende Reich Gottes (Lukas 17,20-21):

Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.

 

Zurück, jetzt aber in der (angenehm temperierten) Kirche, erinnerte Frau Schmiemann an eine alte christliche Erzählung, dass ein Wunsch in einer erstmalig betretenen Kirche bei Gott besonderes Gehör finden wird und oftmals in Erfüllung geht.  Und so sprach sie zum Abschluss des Gottesdienstes einen Segenswunsch.

 

„Das hätte ich nicht gedacht“, war der Tenor bei der sich anschließenden Begegnung bei Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal. „Das hätte ich nicht gedacht, dass wir doch 90 Minuten unterwegs waren. Das hat man bei den Gesprächen, Meditationen und Gebeten unterwegs gar nicht so gemerkt. Das war wirklich eine gute Sache, ein GOTTERSDIENST  MAL ANDERS“

 

 


 

Einfach mal die Seele baumeln lassen

eine stattliche Runde Unsere Pfarrvikarie Heiligste Dreifaltigkeit hatte zu ihrem diesjährigen Waldgottesdienst in den Seilerwald eingeladen. Der Weg-Wortgottesdienst unter dem Motto „Einfach mal die Seele baumeln lassen“ am Samstag, 18. Juni 2015 begann um 15:00 Uhr am Minigolfplatz und führt uns bis unterhalb des Bismarckturmes zur Einmündung Wittekindsweg / Buchenweg.

Mit Blick auf die Wettervorhersage war es schon nicht so ganz einfach ob es gelingen würde „die Seele auch bei Regen baumeln zu lassen“. Der Nachmittag war ein wenig bewölkt, aber trocken. Und so machten sich gut 30 Personen gemeinsam auf den Weg. weiter

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