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Streetworker beim Frauenfrühstück

Mit konzentrierter Aufmerksamkeit hörten über 40 Frauen beim Frauenfrühstück in der Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit dem Referenten zu. Dieses Mal war der Quartierslotse  Uwe Browatzki zu Gast, und er berichtete über seine Arbeit im Stadtteil südliche Innenstadt Iserlohn.

Der Referent erzählte zunächst von seiner ungewöhnlichen persönlichen und beruflichen Entwicklung, und wie er gerade als Nicht Akademiker einen Zugang zu den Menschen am Rande unserer Gesellschaft fand.

Er stellte dar, dass sich Gruppen und Nationalitäten in Iserlohn seit einiger Zeit immer mehr isolieren, und es sei schwierig, zu ihnen Kontakt aufzubauen und ihr Vertrauen zu gewinnen.  Bedingt durch ihre Lebenssituation litten viele von ihnen unter einem Mangel an Selbstwertgefühl. Zuhören und ihnen respektvoll zu begegnen seien die Voraussetzung für jede konkrete Hilfe. Die Streetworker bemühen sich, die Hilfsangebote der Stadt Iserlohn zu vermitteln und bei deren Umsetzung unterstützend tätig zu werden.  

Herr Uwe Browatzki wies ausdrücklich darauf hin, dass die städtischen und kirchlichen Angebote in Iserlohn vorbildlich seien.

Wenn Gruppen von Menschen sich auf der Treppe an der Obersten Stadtkirche aufhalten, empfinden Passanten dieses oft als bedrohlich. Dazu besteht laut Brogatzki kein Anlass.  Beim Stadtfest im vorigen Jahr habe es dort viele friedliche Gespräche gegeben. Und in den letzten Jahren sei dort kein Übergriff gemeldet worden.

Die Frauen des Frauenfrühstücks waren beeindruckt von der Offenheit, mit der der Streetworker über sich und seine Arbeit sprach.

Der Respekt, mit dem er über die Menschen sprach, mit denen er arbeitet, war für alle Anlass, die eigene Haltung zu überdenken.

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181204_FrauenfrühstückAdvent: Sehnsucht  Erwartung  Hoffnung

„Diese Feier war wirklich eine Adventfeier. Und darüber bin ich sehr froh.“ 

Das sagte eine der Teilnehmerinnen der diesjährigen Adventfeier des Frauenfrühstückskreises. Mehr als 50 Frauen hatten am 4. Dezember den Weg in die Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Wermingsen gefunden. 

Advent ist die Zeit der Sehnsucht. Die Lieder, der Adventskranz, die Kerzen bringen uns in Berührung mit einer tiefen Sehnsucht nach Geborgenheit und Heimat, nach einer anderen heilen Welt.

Advent ist die Zeit, die durch die Erwartung des göttlichen Kindes geprägt ist, durch die Hoffnung, dass alles neu werden wird, wenn Gott selbst  in unsere Welt  kommt. Erwartung ist nicht Vertröstung, sie will zum Aufbruch bewegen, dass Gottes Ankunft sich in jedem Menschen ereignet.

Advent ist die Zeit der Hoffnung: Hoffnung heißt, sich auf den Weg machen. Hoffnung zu haben ist die innere Einstellung, dass sich unser Leben zum Guten hin wendet. Hoffnung beflügelt, Hoffnung gibt Kraft, schenkt Mut und Energie und unserem Glauben Tiefe.

In diesem Sinn war die Adventfeier keine „vorgezogene Weihnachtsfeier“, sondern in Liedern und Geschichten spiegelte sie die ursprünglichen adventlichen Gedanken wieder.  

Wie bei jedem Frauenfrühstück begann die Adventfeier mit einem Gottesdienst. Kahle Zweige wurden am Gedenktag der heiligen Barbara auf den Altar gestellt. Dieser Brauch geht auf eine Legende zurück: Auf dem Weg in das Gefängnis blieb Barbara mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er erblühte an ihrem Hinrichtungstag. 

Blüten im tiefen Winter finden wir faszinierend. Auch wenn wir jetzt nur totes Holz sehen, an Weihnachten können unsere Zweige Blüten tragen.

Die Zweige symbolisieren das neue Leben und das Wunder der Geburt Jesu. Sie stehen für  die Sehnsucht nach Wandel, Aufbruch, Neuanfang und für die Hoffnung, dass auch wir  aufblühen können  und unser Leben schön, bunt und vielfältig wird.

Schön, bunt und vielfältig war dann auch das anschließende Frühstück.  Am Ende wurde Maria Schmiemann, die mit Herz und Verstand seit 12 Jahren den Frauenfrühstückskreis leitet, und ihrem Team herzlich für diese Adventfeier und ganz besonders für ihren nimmermüden Einsatz in all den Jahren  gedankt.

 


 

Die nächsten Termine des Frauenfrühstücks im 1. Halbjahr 2019 sind

der 19. März 2019 (Quartierlotse Browatzki  berichtet über die Südliche Innenstadt Iserlohn.)

und der 14. Mai 2019 (Das Hospiz Mutter Teresa informiert)

 


   

 

 

 

       

180227 Frauenfrühstück 1Der Islam – eine Religion des Friedens?

Zum Thema „Der Islam – eine Religion des Friedens?“ hatte der Frauenfrühstückskreis der Katholischen Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit am Dienstag, dem 27. Februar, eingeladen.

Mit der Wahl des Themas wurde offensichtlich ein Nerv bei vielen Frauen getroffen. Denn 60 Frauen aus dem gesamten Pastoralverbund und über die Stadtgrenzen hinaus folgten der Einladung.

Referent war Dr. Reinhard Kirste, pensionierter evangelischer Pfarrer und ausgewiesener Islamexperte. Ausgangspunkt bildete die teils kritische Wahrnehmung des Islams in der Öffentlichkeit.  Auch wenn diese Wahrnehmung vor allem die Unterschiede zwischen den Religionen in den Blick nimmt, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam. So haben das Christentum und der Islam (ebenso wie das Judentum) ihre Ursprünge im Nahen Osten und berufen sich als monotheistische Religionen auf eine „Heilige Schrift“. Gemeinsamkeiten finden sich auch im Gebet als Bestandteil des Alltags, der sozialen Verantwortung, der Teilnahme an Wallfahrten und Zeiten des Fastens.

Auch glauben Muslime und Christen an einen Gott, der jenseits unserer Vorstellung ist. Für das Verständnis von Muslimen hat Gott durch den Propheten Mohammed gesprochen, während sich für das Christentum Gott in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart hat.  Auch Jesus Christus kommt als Prophet im Koran vor.

Direkt wahrnehmbare Unterschiede und Konflikte ergeben sich insbesondere aus der wörtlichen Interpretation von Texten und Deutungen der Bildsprache. So war in dieser Runde die Frage nach der Stellung der Frau in der islamischen Gesellschaft ein Thema. Diese ist vor allem geprägt durch unterschiedliche gesellschaftliche Bedingungen und historische Entwicklungen.

Die referierten Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden in der Abschlussrunde intensiv diskutiert. 

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Adventliches Frauenfrühstück 

Beim adventlichen Frauenfrühstück „Auszeit für die Seele“ am 05. Dezember 2017 war die Freude das Grundthema, welches von Beginn des Tages an im Mittelpunkt  stand.

171205 FrauenfrühstückFreude über die baldige Geburt unseres Gottes in Menschengestalt, aber auch die kleinen und großen Freuden des Alltags, die unserem Leben Flügel verleihen und sinnstiftend sind. Verschiedene Frauen teilten in Statements mit, was ihnen in ihrem bisherigen Leben Freude bereitet hat.

Große Überraschung und Freude löste der Besuch des Nikolaus aus, der die Frauen besuchte und für jede Frau eine schön verzierte süße Tüte mitbrachte.

Die adventlichen Lieder und besinnlichen Texte verbreiteten nach dem reichhaltigen Frühstück eine entspannt-gelöste Atmosphäre. Am Ende des Vormittages nahmen die 55 Teilnehmerinnen dieses fröhliche Lebensgefühl gerne mit in die vorweihnachtliche Zeit. 

 

 

 

 

 

Die nächsten Termine des Frauenfrühstücks im 1. Halbjahr 2018:

27. Februar 2018       Der Islam- eine Religion des Friedens?

Referent: Dr. Reinhard Kirste, Theologe und Islamexperte

29. Mai 2018              England- „Eine Insel der Seligen“?!

Referent: Vikar Frederic Kernbach

 

 

 

 

 


 

„Stärken von Frauen stärken“

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Der Start in das Jahr 2017 war für das 1. Frauenfrühstücksgespräch mit dem Thema „Stärken von Frauen stärken“ mehrfach gelungen.

Im Gottesdienst u.a. dadurch, dass die Internationalität der Teilnehmerinnen durch das Beten des Vaterunser in den Sprachen des Herkunftslandes einzelner Frauen besonders beeindruckte.

„Ich hatte den Eindruck, wie in Rom Weltkirche zu erleben“, sagte am Ende des Gottesdienstes eine Frau.

Die Referentin, Kirstin Breuer,  stellte den 47 Anwesenden biblische und weltliche Frauen als Vorbilder für die heutige Zeit vor, worauf sich eine rege Diskussion entwickelte.

Gestärkt durch das leckere Frühstück und durch die Impulse angeregt, war die Freude über den gelungenen Vormittag deutlich in den Gesichtern der Frauen zu erkennen.

 


 

Frauenfrühstück 12 2016

Ein Stern geht auf!

Das war der rote Faden, der sich durch das Frauenfrühstück am 29. November 2016 zog.

In Jesus Christus, der an Weihnachten für uns geboren wird, leuchtet ein Stern der Sehnsucht nach Frieden und Lebensfülle auf.

Die Texte und Lieder während der heiligen Messe standen unter diesem Thema. Auch Herr Dechant Hammer ging in seiner Ansprache darauf ein. Er wies außerdem auf die Rolle des Frauenfrühstücks im pastoralen Prozess hin. Diese Veranstaltungsreihe, die viermal im Jahr stattfindet, hat zwar ihre Wurzeln in der Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit, die Teilnehmerinnen kommen jedoch aus dem gesamten Pfarrverbund Iserlohn.

Nach der heiligen Messe fanden 48 Frauen einen festlich gedeckten Frühstückstisch im der Begegnungsstätte vor. Da sich in der Gruppe inzwischen ein vertrautes Miteinander entwickelt hat, waren nach kurzer Zeit die Gespräche lebhaft und der Geräuschpegel entsprechend hoch.

Dann trug Frau Schmiemann, die die Gruppe vor 11 Jahren gegründet hatte, Gedanken zum Thema „Ein Stern geht auf“ vor.

Sie sprach unter anderem über die Sterndeuter, die sich vor 2000 Jahren auf den Weg gemacht hatten, Weihnachten entgegen. Auch wir machen uns auf den Weg und nehmen Mühen, Hindernisse und Anstrengungen auf uns. Auch wir hoffen wie die Sterndeuter auf das göttliche Kind, den hellsten Stern, das Licht der Welt.

Adventliche Lieder wurden gesungen, und Geschichten wurden vorgetragen, die mit ihrer Sternsymbolik Hoffnung auf Licht in der Dunkelheit machten.

Zum Schluss wurde Frau Schmiemann und ihrem Team ein herzliches Dankeschön ausgesprochen für ihren unermüdlichen Einsatz. 

Jutta Rogold


 

Im Jahr 2017 finden die Frauenfrühstücksgespräche am 
07. März 2017; 16. Mai 2017; 29. August 2017 und 05. Dezember 2017 statt.

 


 

In der Regel finden die Frauen- Frühstücksgespräche in der Begegnungsstätte der Katholischen Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit, Schulstr. 35a, Iserlohn, statt. Sie beginnen gegen 9.45 Uhr und enden gegen 11.45 Uhr.

Bereits um 9.00 Uhr ist Gelegenheit zum Besuch der heiligen Messe in der Kirche.

Eine Anmeldung ist erwünscht bis zwei Tage vor der Veranstaltung. 

Nach dem gemeinsamen Frühstück steht das jeweilige Thema im Mittelpunkt des Vormittags. Es ist Gelegenheit zum Gespräch, Meinungsaustausch und zur Diskussion.

Flyer mit weiteren Informationen liegen zeitnah zu den Veranstaltungen in den Kirchengemeinden des Pastoralverbundes Iserlohn-Mitte aus.

Dieses Angebot ist für alle interessierte Frauen aus dem Stadtgebiet Iserlohn und darüber hinaus offen und alle sind dazu herzlich eingeladen.

 Im Jahr 2017 finden die Frauenfrühstücksgespräche am 
07. März 2017; 16. Mai 2017; 29. August 2017 und 05. Dezember 2017 statt.

Verantwortlich für die Frauenfrühstücksgespräche: Maria Schmiemann, Iserlohn, Telefon 60718. 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berichte zu einzelnen Gesprächen:

 

Frauenfrühstück mit der Heilpraktikerin Monika Böhm am 01. September 2015

 

Den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen und nicht nur das Symptom, war das Credo von Monika Böhm bei ihrem Vortrag „Ganzheitliche Heilmethode aus der Sicht einer Heilpraktikerin“.

Fast 40 Frauen hören interessiert und aufmerksam den Ausführungen zu, bei denen die Referentin medizinische Fakten für jede Frau verständlich und nachvollziehbar erklärt.

Frau Böhm erläutert die gängigen Heilverfahren in der Naturheilkunde und legt dar, welche Therapien sie selbst bei den Hilfesuchenden anwendet.

Sie betont auch die große Bedeutung von Vertrauen und Empathie für das Verhältnis zwischen Patient und Therapeutin.

Da viele unserer Beschwerden und Krankheiten ihre Ursache an der Wirbelsäule haben, zeigt sie auf, wie gesundheitliche Beeinträchtigungen durch eine entsprechende Behandlung  und Vorbeugung behoben bzw. vermieden werden können.

 

Durch die lockere, sympathische und einfühlsame Art von Frau Böhm ist der Vormittag so gelungen, dass viele Frauen dankbar und mit strahlenden Augen nach Hause gehen. 


 

Frauenfrühstück zum neuen Gotteslob

„Den heutigen Vormittag werde ich lange in Erinnerung behalten, denn die Texte über die Freude, die Gesänge und Gespräche haben in mir eine tiefe Freude, Heiterkeit und innere Ruhe hinterlassen“.

Das Echo einer Teilnehmerin fasst zusammen, was viele der fast 40 Frauen beim Frauenfrühstück am 5. Mai 2015 empfunden haben.

Die heilige Messe mit den anregenden Texten über die Freude und dem Orgelspiel, sowie die „Entdeckungstour“ durch das neue Gotteslob mit dem Dekanatskirchenmusiker, vermittelten eine „himmlische Atmosphäre“.

Der göttliche Funke der Freude und Heiterkeit war auf alle übergesprungen und kam insbesondere im Dank an Herrn Brauckmann zum Ausdruck.

Frauenfrühstück 5.5.15

 

 

 

 

Frauenfrühstücksgespräch „Israel – auf den Spuren Jesu“

Fast 50 Frauen nahmen an der Heiligen Messe zum Thema "Frieden in der Welt" und dem anschließenden Frauenfrühstücks-Gespräch über Israel teil. Die Referentin, Jutta Rogold, sprach eindrucksvoll und ansprechend über das Heilige Land. 

Die auf das Thema "Frieden" abgestimmten Texte und Lieder der Heiligen Messe sorgten für eine angerende Atmosphäre, die sich den ganzen Vormittag über positiv auswirkte und zu einem harmonischen Miteinander wurde. Der Wunsch nach Frieden für alle Menschen in der einen Welt war deutlich bei den Teilnehmerinnen spürbar.

Frau Rogold berichtete eindrucksvoll und mitreißend von ihrer Pilgerreise in das Heilige Land. Sie stellte wichtige christliche Stätten wie die Grabeskirche, Hirtenfelder und den Ölberg vor und unterstützte ihre Präsentation anschaulich mit Bildern und eingehenden Erklärungen.

An vielen dieser Orte wurden Kapellen oder Kirchen erbaut, damit der Glaube an Jesus, der für uns geboren wurde und gestorben ist, sichtbar bleibt. Auch jüdische und islamische heilige Orte wie die Klagemauer und der Felsendom fehlten in den Ausführungen nicht.

Ebenso wurden die problematischen Beziehungen der im Nahen Osten lebenden Menschen und das konfliktreiche Miteinander deutlich.

Am Ende des Bildvortrages spiegelten die Gesichter der Frauen wider, dass sie angefüllt mit vielen Eindrücken nach Hause gingen. Wer wollte, konnte eine Kerze aus der Grabeskirche mitnehmen.

Gespannt sind die Frauen nun  auf das nächste Frauenfrühstück am 05. Mai 2015.